Mittwoch, 7. Mai 2014

Osterhäschen

Ostern ist vorbei, das Rezept gibt es für nächstes Jahr:

500 g Mehl
1 P. Trockenhefe
200 ml Milch
80 g Zucker
100 g weiche Butter
4 Eigelb

Ich verknete alle Zutaten mit dem Knethaken der Küchenmaschine und dann noch mit den Händen und lasse den Teig mindestens 1/2 Stunde - besser aber länger- am Kachelofen gehen.
Dann forme ich kleine Kugeln - ca. kastaniengroß für den Körper, etwas kleiner für den Kopf- die Kopfkugeln forme ich zu einem länglichem tropfenförmigem Gebilde und schneide mit der Küchenschere von der spitzen Seite weit hinein ein- für die Ohren.
Die Körperkugel lasse ich rund, schneide ein kleines Stück ein- für die Pfoten- und bastele sie mit der Kopfkugel zusammen. Eine winzige Schwanzkugel kommt auch noch dran. Und dann dürfen die Häschen wieder gehen- sie werden dann zugegebenermaßen etwas unförmig.
Vor dem Backen kommt noch eine Rosine für die Augen drauf, die Hasen werden mit
Eigelb bepinselt und mit Hagelzucker bestreut.
180° Umluft, 15-20 Minuten

Ich habe einmal Bio-Universalweizenmehl und ein anderes Mal Bio-
Vollkornweizenmehl genommen-  beide Variationen haben sehr gut geschmeckt.





Freitag, 18. April 2014

Fenchel- Karotten- Haselnuss-Salat

Den Fenchel schneide ich in Streifen, dazu kommt in etwa die gleiche Menge grob geraffelter Karotten, grob gehackte Haselnüsse und ein paar Stachelbeeren aus dem Tiefkühler.

Mariniert wird mit frisch gepresstem Orangensaft, Weissweinessig, Salz, Pfeffer, Rosenblütensirup und Sesamöl.

Selleriestengelsalat mit Vogelbeerorangenmarmelade

Wie waren eingeladen und ich brachte Salat mit.

Der Sellerie hat den Winter im Garten verbracht und ist in dem milden Winter und zeitigem Frühjahr kräftig gewachsen. Die Knolle haben wir für die Grießnockerlsuppe verbraucht, die vielen grünen Stengel und Blätter boten sich nun für Salat an.

Ich habe sie grob geschnitten, dazu kamen 2 blättrig geschnittene Äpfel, eine handvoll zerkleinerte Walnüsse, Saft von 2 Zitronen und einer Orange, etwas Apfelessig, Salz,
Pfeffer und Traubenkernöl. Der Salat wurde ordentlich gemischt und ziehen lassen.
Kurz vor dem Essen kamen noch ein paar Löffel von meiner im Herbst gemachten Vogelbeerorangenmarmelade dazu-  mit dem leicht bitteren Einschlag eine perfekte Ergänzung zum Sellerie.

Eis vom griechischen Bergtee (παγωτό από Τσάι του βουνού)

Thanos hat mir ein Glas duftenden Bergtee aus seinem Heimatdorf mitgebracht- da habe ich ein Eis kreiert:

Ich kochte sehr konzentrierten Tee und ließ die Blätter dann noch ein paar Stunden im Tee ziehen.

Ich machte Teeblätterkaramell - dazu zerließ ich 5 El Zucker in einer Pfanne ohne Fett bis zum Karamell, zog die Pfanne von der Herdplatte, rührte schnell zerkleinerte Bergteeblätter unter (ziemlich viele)- und strich die glühend heiße Masse dünn auf einem vorbereitetem Backpapier aus.
Nachdem der Karamell erkaltet und hart war, kam er in ein Tiefkühlsackerl und mit dem Schnitzelklopfer klopfte ich solange drauf, bis ich feine Teekaramellbröckerl hatte.

Vom Tee gab ich nun 200 ml in den Eismaschinenbehälter, dazu kamen 200 ml Schlagobers, der Saft von 2 Zitronen und ca. 150 g Zucker- da muss man probieren, wieviel man mag. Und schon durfte die Eismaschine rühren - kurz vor dem Verzehr kamen noch circa 3 Esslöffel vom Karamell dazu und einige gehackte Pistazien.

Gegessen zusammen mit Hollerkoch brachte das Eis die Geschmackknospen zum Jubeln.


Dienstag, 15. April 2014

Grießnockerlsuppe

Therese wollte gern einmal Grießnockerl kochen, das sind wir gestern abend gemeinsam mit Thanos (intensive Mitarbeit in der Küche) und Stephan (Entspannung im Schaukelstuhl, um die kulinarischen Produkte dann so richtig genießen zu können)
angegangen.

Wir haben 80 dag Butter in der Mikrowelle sehr weich werden lassen und sie mit 160 g Weizengrieß, Salz, Pfeffer, einer ordentlichen Prise Muskat, 2 Eiern und kleingeschnittener frischer Petersilie aus dem Garten verrührt. Dann durfte die Nockerlmasse im Kühlschrank rasten (1/2- 1 Stunde wäre gut, dann lassen sich schöne Nockerl formen).
In der Wartezeit haben wir eine klare Suppe mit ein paar grobgeschnittenen Karotten, Zwiebeln, Sellerie, Porree und Knoblauchzehen gekocht. (Die österreichische Originalgrießnockerlsuppe wird natürlich mit Rindsuppe mit möglichst vielen schwimmenden Fettaugen zubereitet- das hält aber meine medizinische Seele nicht gut aus ;-)   )

Th+Th entpuppten sich dann als begabte Nockerlformer, die Nockerl wurden in die kochende Brühe gelegt und durften dann bei reduzierter Hitze knappe 15 Minuten dahinköcheln.

Mit Schnittlauch bestreut ließen wir uns die Suppe munden.


Samstag, 29. März 2014

Marmor-Guglhupf

150 g Butter
100 g Staubzucker
200 g Kristallzucker
6 Eier
180 g Weizenmehl
40 g Biokakaopulver entölt
Saft und Zesten einer Biozitrone

Ich teile die Eier und schlage zuerst mit der Küchenmaschine Schnee von den 6 Eiklar, dazu gebe ich den Staubzucker und stelle den weißen Berg auf die Seite.
Nun gebe ich Kristallzucker, weiche Butter und 6 Eidotter in das Mixgefäß und lasse rühren, bis eine schöne cremige Masse entsteht- ein Eßlöffel kochendes Wasser während des Rührens zugefügt verbessert das Ergebnis. Dazu kommen Zitronensaft und -zesten und dann gebe ich Löffel für Löffel das Mehl dazu.
Mit dem Teigspatel hebe ich jetzt vorsichtig den Schnee unter, nehme dann ca. 1/3 des Teiges ab und mische dazu das Kakaopulver.
In die gefettete und mit Bröseln vorbereitete Guglhupfform kommt nun abwechselnd helle und dunkle Masse.
Ich stelle das Backrohr auf 160° Umluft und backe den Guglhupf ca. 1 Stunde (Probe mit Holzspieß).
Nach dem Auskühlen wird er gestürzt und mit Staubzucker bestäubt.
Unseren griechischen Gästen hat er sehr geschmeckt.

Samstag, 1. Februar 2014

Karottenkuchen

Für meine Singgruppe gibt es heute einfach zu machenden Karottenkuchen:

Ich gebe gut 3 Tassen Zucker, 5 Tassen geriebene Mandeln und Mandelblättchen gemischt, 1 Tasse flüssige Butter, 8 Eier, 5 Tassen fein geriebene Karotten und ein -sagen wir fingerendgliedgroßes-  Stück geriebenen Ingwer in die Teigschüssel der Küchenmaschine, mische alles und füge noch 3 Tassen Weizenmehl und 2 Packerl Backpulver dazu und den Saft von 2 Zitronen und Zitronenzesten von 2 Zitronen.

Die fertige Mischung kommt auf ein tiefes mit Backpapier ausgelegtes Blech und verschwindet für ca. 45 Minuten bei 170 ° Umluft im Backrohr.

Der ausgekühlte Kuchen wird mit einer Glasur aus Zitronensaft und Staubzucker versehen. (richtig fest wird die Glasur erst nach mehreren Stunden, aber der Kuchen schmeckt auch vorher schon)

Die Tasse, die ich hier verwendet habe, fasst gut 1/8 l.
Der fertige Kuchen ist ca. 3-4 cm dick, 16 Personen haben den Großteil recht schnell zum schwinden gebracht, ein paar Stücke sind noch zum Einfrieren übrig geblieben.
Also für einen normalen Haushalt reicht wohl die halbe Menge.