Mittwoch, 16. November 2016

Fenchelrohkost

Im Garten finde ich noch 3 Fenchelknollen, trotz erstem Frost in gutem Zustand.

Ich schneide den Fenchel in Streifen, dazu mische ich noch je 1 Apfel und 2 Karotten (beides kleingeschnitten), grob zerkleinerte Haselnüsse und fein geschnittenes Fenchelgrün.
Marinade: Apfelessig, Zitronensaft, Wipferlsirup, Salz, Pfeffer, Leinöl

Einige Zeit ziehen lassen!

Freitag, 4. November 2016

Kiwidessert

Unsere Minikiwilaube bringt unendlich viele Kiwis zustande, stachelbeergroß oder größer, mit Haut zu verzehren, süß und gut, reifen erst Ende Oktober oder Anfang November, sehr viel Erntearbeit, aber sehr lohnend, zumal sich die Kiwis sehr gut einfrieren lassen und so den ganzen Winter jederzeit hervorzuholen sind.

Für diesen Nachtisch bereite ich einen Vanillepudding- mit Magermilch und natürlich Biopuddingpulver, das heißt, dass der Vanillepudding dann statt gelb eine unansehnliche mattweiße Farbe hat.

Für einen halben Liter Pudding püriere ich ungefähr die gleiche Menge oder beliebig mehr  der frisch gepflückten oder auch eingefrorenen Kiwis (nach dem Auftauen) mit dem Stabmixer und vermische die grüne Masse mit dem inzwischen ganz ausgekühlten Pudding (wichtig, dass er wirklich kalt ist, die Kiwimasse bekommt durch Wärmeeinwirkung eine unansehnliche graubraune Farbe und auch der Geschmack leidet).

Ich zerkleinere eine Handvoll Mandeln (kalifornische sind am süßesten) grob mit dem Mörser, röste sie ohne Fett in der Pfanne und mische sie nach dem Auskühlen darunter.

Den fertigen Pudding verteile ich in Schüssel oder Gläser und gebe je nach Süß-bedarf mehr oder weniger Wipferlsirup, den ich im Mai gemacht habe darüber.


Samstag, 29. Oktober 2016

Kakaokuchen nach Mitzi Eder, St. Ägyd

Mitzi ist die große Lebkuchenbäckerin und auch das Kakaokuchenrezept von ihr ist sehr gut und einfach:

Ich rühre 4 ganze Eier mit 40 dag Zucker (Original 50 dag - ist mir aber zu süß) mit der Küchenmaschine schaumig, dazu kommen 1 Packerl Vanillezucker, 1 Kaffeeschale Öl und  3 etwas gehäufte Esslöffel Kakaopulver. (Ich gebe auch gern Kardamom und/oder Zimt dazu).
Dann wird noch 1/2 kg Mehl und 1 Packerl Backpulver mit ca. 1 Schale Milch dazugerührt und 1 Schale geriebene Nüsse (da kann man variieren : Haselnüsse, Mandeln,
Walnüsse- alles gut).

Diese Menge reicht für eine Kastenform.
Backzeit ca. 40 Minuten bei 180°

Ich mache oft auch die doppelte Menge und backe auf dem tiefen Blech, dann bleibt eventuell auch noch etwas zum Einfrieren.

Kürbissuppe


Heuer habe ich 7-8 Butternusskürbisse geerntet, die an den 5-6 Meter langen Ranken am Zaun hingen und 2 kleine Hokkaidos.
Wir haben sozusagen "Kürbisdiät" in den verschiedensten Variationen.

Kürbissuppe ist nicht sehr aufwendig:
Den Butternusskürbis verwende ich mit Schale und schneide grobe Würfel, auch das weiche fädrige Fleisch, das die Kerne umhüllt kommt in die Suppe und auch ein paar weiche Kerne, die restlichen röste ich ohne Fett in einer Pfanne. 

Zuerst dünste ich eine geschnittene Zwiebel in etwas Rapsöl an, gebe dann die Kürbiswürfel dazu, 2-3 Knoblauchzehen, ein Stück Ingwer, Curry, 1 Minichili, Quendel von der Kräuterspirale, Lorbeerblätter,  Salz und Pfeffer , eine Prise Zucker, eventuell etwas Gemüsebrühenpulver und gieße heißes Wasser oder auch Tee dazu- koche alles bis die Kürbisstücke weich werden- aber nicht gatschig-und püriere die Suppe im Mixbecher. 
Dann lasse ich sie noch ein bisschen ziehen, verdünne eventuell mit Wasser oder gebe etwas Magermilch dazu.
Rahm verwende ich für Kürbissuppe nicht, ich finde, er zerstört den Eigengeschmack des 
Kürbis, der sowieso sehr dezent ist.

Die Suppe serviere ich mit etwas Kürbiskernöl und Kürbiskernen.





Kapuzinerkresseaufstrich


Jetzt im Herbst wuchert noch jede Menge Kapuzinerkresse im Garten mit wunderschönen gelben und orangen Blüten. Beim ersten Frost fällt die ganze Pracht sofort zusammen.
Also ernte ich noch die Blätter für einen köstlichen grünen Aufstrich:

Eine ordentliche Menge Blätter gebe ich in den Mixbecher, dazu kommt ein Schuss Olivenöl, 1/4 Magertopfen, ein paar Esslöffel Magerjoghurt, 2-3 Knoblauchzehen, eine kleine Handvoll Cashewnüsse und Salz und Pfeffer.
Mit dem Mixstab bereite ich daraus eine schöne homogene leuchtend grüne Masse, die ich  noch einige Zeit im Kühlschrank rasten lasse, dass sie den optimalen Geschmack entwickelt.

Dazu gibt es zum Beispiel frisch gebackenes Dinkelbrot und die letzten Tomaten aus dem Garten.

Sauerkrautquiche

Ein Packerl Sauerkraut wartet schon einige Zeit im Kühlschrank auf den Verzehr. Heute war der richtige trübe nasskalte Tag für die Sauerkrautquiche.

Teig:
300 g Dinkelmehl, 200 g Weizenvollkornmehl, 50 g zerlassene Butter, 1 Ei, 1 Packerl Germ, Salz und 1/4 l Milch verknete ich mit der Küchenmaschine und lasse den Teig dann rasten.

Für den Belag dünste ich 4 große geschnittene Zwiebeln in etwas Öl an, gebe das Packerl Sauerkraut (500 g ) dazu, würze mit Oregano und Salz, und mische noch einen klein geschnittenen Apfel drunter.

Die Hälfte des Teiges walke ich dünn am mit Backpapier belegten Blech aus (die 2. Hälfte wird morgen irgendwie verarbeitet- vielleicht einfach zu knusprigem Kräuterfladenbrot...), verteile die Sauerkrautmischung darauf, streue 2 Handvoll geriebenen Käse drüber und bedecke das ganze mit einer Mischung von 1/4 l Sauerrahm, etwas Milch und 5 Eiern, gewürzt mit Salz, Pfeffer und Muskat.

Ich backe die Quiche 45 Minuten bei 180°.

Montag, 15. August 2016

Veganer Apfelkuchen

Unser streng veganer Bariton Tyler verließ uns heute, zu diesem Anlass gab es ein veganes Essen aus dem Garten (frische gekochte Kartoffeln, gebratenen gelbe Zucchini,
Brokkoli-Mais-Gemüse, eingelegte Eierschwammerl von Inge und Tomaten-Gurken-Kürbiskernsalat).
Zum Nachtisch kreierte ich einen Kakao-Apfelkuchen, der köstlich und saftig war.

Den Teig machte ich aus ca. 30 dag Weizenvollkornmehl, 10 dag Zucker, etwas Zitronensaft und - schale, 4 gehäufte Esslöffel Kakaopulver und Rapsöl - soviel, dass er gerade schön cremig war. Mit einem Teil davon bedeckte ich den Boden der Tortenform mit einer dünnen Schicht und machte einen ca 4cm hohen dünnen Rand- die Form mit dem Teig stellte ich dann in den Kühlschrank.

Unterdessen holte ich Äpfel von unserem Apfelbaum, die werden schon sehr früh jetzt im August reif, schnitt sie in ca. nußgroße  Stücke und füllte eine ordentliche Menge in die Teigform, abwechselnd bedeckt mit Zucker, Vanille, Mandelsplittern, Kardamom, Zimt und ein bisschen Zitronenmelisse, gab etwas Zitronensaft darüber und ließ den Kuchen bei 180 ° 1/2 Stunde backen,
dann kam eine Schicht Mispelmus darüber und zu guter letzt bröselte ich vom restlichen Teig noch eine schöne Streuselschicht darüber und buk mit Oberhitze und 200 ° noch 15  Minuten.

Der ausgekühlte Kuchen wurde mit ein paar Lavendelblüten verziert und schmeckte mit den ersten frischen Feigen des Jahres und Brombeeren herrlich saftig.