Der Stangensellerie ist heuer sehr gut gewachsen. Die Stangen verarbeite ich roh oder verkoche sie auf unterschiedliche Weise.
Dann fallen eine große Menge Blätter an, die natürlich wieder zu Pesto verarbeitet werden- immer nach dem circa gleichem Rezept mit Variationen.
Stangensellerie ist ein dankbares Gemüse, man setzt ihn im Frühjahr und lässt ihn dann
wachsen, gedüngt mit Hornspänen und Steinmehl und frischen organischen Küchenabfällen. Von Zeit zu Zeit bekommt er auch eine Prise Salz, weil er das angeblich als ursprünglicher Meeresstrandbewohner mag.
Die Schnecken mögen ihn eigentlich nicht- ich sage eigentlich, weil jetzt im Herbst sitzen viele kleine Häuselschnecken auf den Blättern und ich finde auch Fraßspuren an den Stengeln, aber sie sind ungleich weniger gefräßig als die Nacktschnecken.
Also Pesto aus den Blättern:
Sellerieblätter
Parmesanstücke
Sonnenblumenkerne (kurz ohne Fett angeröstet)
Chili (vom Balkon, sehr scharf)
Knoblauch
Apfel
Olivenöl
Zitronensaft
etwas Zucker
Pfeffer, Salz
Ich püriere alles mit dem Mixstab und fülle es in kleine Gläser ab.
Schön auch immer die sattgrüne Farbe.
Pur aufs Brot, für Kräutertopfen, zum Fisch, zum Fleisch...........
Samstag, 28. Oktober 2017
Sonntag, 3. September 2017
Kapuzinerkressepesto
Anfang Herbst wuchert die Kapuzinerkresse im Garten und bringt leuchtend orange und gelbe Blüten hervor. Beim ersten Frost ist es schlagartig mit der Pracht vorbei.
Blätter, Knospen, Blüten und Samen gebe ich gern in den gemischten Salat.
Aus den Blättern mache ich Pesto:
Zutaten: 1 großer Mixbecher Kapuzinerkresseblätter
1 Apfel (diesmal aus Bärbels und Michaels Garten)
einige Knoblauchzehen
1 Chili
3-4 Kirschtomaten
Cashewnüsse
Olivenöl
Salz, Pfeffer, etwas Zucker
Zitronensaft
dies alles wird mit dem Stabmixer püriert und zum Schluss rühre ich noch
geriebenen Parmesan unter.
Die Zutaten sind mengenmäßig nach Belieben variierbar, es schmeckt jedes Mal ein bisschen anders.
Gut aufs Brot, zu Fisch oder Fleisch, zu Nudeln.........
Blätter, Knospen, Blüten und Samen gebe ich gern in den gemischten Salat.
Aus den Blättern mache ich Pesto:
Zutaten: 1 großer Mixbecher Kapuzinerkresseblätter
1 Apfel (diesmal aus Bärbels und Michaels Garten)
einige Knoblauchzehen
1 Chili3-4 Kirschtomaten
Cashewnüsse
Olivenöl
Salz, Pfeffer, etwas Zucker
Zitronensaft
dies alles wird mit dem Stabmixer püriert und zum Schluss rühre ich noch
geriebenen Parmesan unter.
Die Zutaten sind mengenmäßig nach Belieben variierbar, es schmeckt jedes Mal ein bisschen anders.
Gut aufs Brot, zu Fisch oder Fleisch, zu Nudeln.........
Mittwoch, 9. August 2017
Alkoholfreier Sommeraperitiv
Ich mixe: Wassermelone, Zitronenverbenenblätter, etwas Zitronensaft, Honig oder Zucker zum Süßen.
Aufgespritzt mit Sodawasser ein köstlicher erfrischender leuchtendroter Aperitiv
Aufgespritzt mit Sodawasser ein köstlicher erfrischender leuchtendroter Aperitiv
Montag, 24. Juli 2017
russischer Salat - Olivier
Auch dieses Rezept hat unser russisch-deutscher Sängergast Aleksey mitgebracht und für uns gekocht:
Ein großes Stück Rindfleisch (auch Hühnerfleisch, notfalls Kochwurst) kocht er mit Gewürzen (Lorbeer, Pfefferkörnern und alles was man will) in Brühe (und ev.Rotwein) ca. 2 Stunden.
Am nächsten Tag schnipselt er das Fleisch sehr klein würfelig (ca. 1 cm), dazu kommen grüne Erbsen (aus der Dose), fein geschnittene Zwiebeln, gewürfelte hart gekochte Eier,
gekochte Karotten und gekochte Kartoffeln, Salz-Dill-Gurken (notfalls normale Essiggurken), alles ebenfalls klein gewürfelt.
Dann macht er Mayonaise : 3 ganze Bioeier schlägt er mit dem Mixstab auf und lässt langsam Rapsöl (in Ermangelung von Sonnenblumenöl) einfließen unter ständigem Rühren bis es cremig ist (heute ist er mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden- zu flüssig- das falsche Öl- aber zugefügtes Olivenöl rettet die Mayonaise). Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft.
auf Wunsch auch Senf dazu (=provencale)
Man kann die Mayonaise aber auch kaufen- sagt Aleksey, das muss ich unbedingt ergänzen.
Wir haben den köstlichen Salat gemeinsam mit Freunden mit den Pelmenis, rote-Rübensalat, Wodka und einem überaus gut gelauntem Aleksey mit größtem Vergnügen verspeist.
Ein großes Stück Rindfleisch (auch Hühnerfleisch, notfalls Kochwurst) kocht er mit Gewürzen (Lorbeer, Pfefferkörnern und alles was man will) in Brühe (und ev.Rotwein) ca. 2 Stunden.
Am nächsten Tag schnipselt er das Fleisch sehr klein würfelig (ca. 1 cm), dazu kommen grüne Erbsen (aus der Dose), fein geschnittene Zwiebeln, gewürfelte hart gekochte Eier,
gekochte Karotten und gekochte Kartoffeln, Salz-Dill-Gurken (notfalls normale Essiggurken), alles ebenfalls klein gewürfelt.
Dann macht er Mayonaise : 3 ganze Bioeier schlägt er mit dem Mixstab auf und lässt langsam Rapsöl (in Ermangelung von Sonnenblumenöl) einfließen unter ständigem Rühren bis es cremig ist (heute ist er mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden- zu flüssig- das falsche Öl- aber zugefügtes Olivenöl rettet die Mayonaise). Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft.
auf Wunsch auch Senf dazu (=provencale)
Man kann die Mayonaise aber auch kaufen- sagt Aleksey, das muss ich unbedingt ergänzen.
Wir haben den köstlichen Salat gemeinsam mit Freunden mit den Pelmenis, rote-Rübensalat, Wodka und einem überaus gut gelauntem Aleksey mit größtem Vergnügen verspeist.
Blinis, russisch, nach Aleksey
zum Nachtisch bereitete Aleksey noch herrliche Blinis:
er mischte:
3 Eier, 250 ml Milch, 250 ml Sodawasser, Mehl nach Gefühl, Sonnenblumenöl ca. 2 EL, Zucker nach Geschmack, Salz, 1 Esslöffel Sauerrahm
Eine gute Pfanne mit solidem Boden hat er gut aufgeheizt,
für die erste Blini etwas Öl (man kann auch Butter nehmen) in der Pfanne erhitzt,
die weiteren brauchen kein Fett mehr.
Er füllte eine dünne Teigschicht ein und buk die Blini beidseitig goldbraun,
zwischen den einzelnen Blinis ließ er die Pfanne immer wieder gut heiß werden (hat er von seiner Schwiegermutter gelernt)
Beim Aufeinanderlegen bestrich er die Blinis dünn mit Butter.
Gegessen wurden sie dann mit Lavendelhonig, Löwenzahnhonig und Marmelade.
Einfach köstlich!
er mischte:
3 Eier, 250 ml Milch, 250 ml Sodawasser, Mehl nach Gefühl, Sonnenblumenöl ca. 2 EL, Zucker nach Geschmack, Salz, 1 Esslöffel Sauerrahm
Eine gute Pfanne mit solidem Boden hat er gut aufgeheizt,
für die erste Blini etwas Öl (man kann auch Butter nehmen) in der Pfanne erhitzt,
die weiteren brauchen kein Fett mehr.
Er füllte eine dünne Teigschicht ein und buk die Blini beidseitig goldbraun,
zwischen den einzelnen Blinis ließ er die Pfanne immer wieder gut heiß werden (hat er von seiner Schwiegermutter gelernt)
Beim Aufeinanderlegen bestrich er die Blinis dünn mit Butter.
Gegessen wurden sie dann mit Lavendelhonig, Löwenzahnhonig und Marmelade.
Einfach köstlich!
Pelmeni nach Aleksey
Aleksey ist nicht nur ein hervorragender Sänger, er kocht auch wunderbar- russisch natürlich:
Diese Teigtaschen muss man schon am Vortag zubereiten.
Diese Teigtaschen muss man schon am Vortag zubereiten.
Aleksey macht einen Teig aus ca. 800 g Weizenmehl, 200 ml Wasser, Salz, 2 Eier,
1 Esslöffel Sauerteig, - er muss weichelastisch sein - der Teig darf dann im Kühlschrank rasten, ca. 1 Stunde.
1 Esslöffel Sauerteig, - er muss weichelastisch sein - der Teig darf dann im Kühlschrank rasten, ca. 1 Stunde.
Für die Fülle mischt er gemischtes Faschiertes (auf jedem Fall mit einem Schweinefleisch anteil wegen des Fettes) mit feingehackter Zwiebel, Salz, Pfeffer und Wasser- die Fülle soll gerade nicht wässrig sein.
Jetzt kommt der aufregende Teil- die Produktion der Pelmenis:
Dazu setzen wir uns mit dem Nudelbrett, Mehl, Nudelwalker, dem Teig und der Fülle an den großen Tisch. Aleksey macht Teigwürste, schneidet sie in ca. marillengroße Stücke und walkt sie zu runden Teigplättchen aus (ca. 7 cm Durchmesser), darauf kommt ein
kastaniengroßes Stück Fülle, die Teilplättchen werden halbmondförmig zusammengefaltet, gut festgedrückt und dann kommt
der spannende Teil: mit 2 Daumen und 2 Zeigefingern werden die Teigtäschchen geformt:
man kann das schwer beschreiben- die beiden Endteile werden zusammengeklebt- man hat dann so ein bisschen ein tonnenförmiges Gebilde dessen oberen Rand man noch rundherum mit 2 Fingern festdrückt- bei Aleksey geht das zack-zack, ich brauche ein bisschen und meine Formen sind nicht perfekt, Aleksey hat da sehr genaue
Vorstellungen :), Stephan spielt uns lieber Begleitung am Klavier- wir produzieren ca. 50 Stück, die auf bemehlten Brettern, mit einem Tuch zugedeckt, sofort in den Tiefkühler wandern.
Vorstellungen :), Stephan spielt uns lieber Begleitung am Klavier- wir produzieren ca. 50 Stück, die auf bemehlten Brettern, mit einem Tuch zugedeckt, sofort in den Tiefkühler wandern.
Am nächsten Tag kocht Aleksey die Brühe vom gekochten Rindfleisch (für den russischen Salat) aufg und legt die tiefgefrorenen Pelmenis Stück für Stück hinein und und rührt vorsichtig um, wenn sie hochkommen sind sie fertig (notfalls probieren),
er legt sie einzeln in eine Schüssel mit Butter legen.
er legt sie einzeln in eine Schüssel mit Butter legen.
Serviert werden sie mit Butter oder Sauerrahm.
Essen muss man sie Stück für Stück einzeln im Ganzen, man darf sie nicht auf dem Teller zerteilen. Wunderbar!
Dazu gab es den russischen Salat, einen Salat mit roten Rüben und natürlich Wodka ;))
Dazu gab es den russischen Salat, einen Salat mit roten Rüben und natürlich Wodka ;))
Sonntag, 28. Mai 2017
Kräutersuppe mit Shrimps
Auf der St. Lorenzer Kräuterspirale wachsen jede Menge Kräuter, im Salzburger Garten gibt es heuer sehr viele Jungzwiebeln und mikrige Radieschen mit schönen Blättern, also mache ich heute eine Suppe aus einem Mix von allem.
Ich schneide Zwiebel, Knoblauch, 1 Kartoffel und 1 Karotte in grobe Stücke und gebe sie in den Suppentopf, dazu ein Stück Ingwer, Kurkuma, vorsichtig Kreuzkümmel, 1/2 Chili, ein paar Körner Koriander und Fenchelsamen, eine ordentliche Prise Curry, Salz und Pfeffer. An Kräutern gibt es: Oregano, Salbei, Mandarinensalbei, Eberraute, Thymian, Zitronenthymian, Quendel, Rosmarin, Bohnenkraut........alles kommt grob geschnitten in den Topf, dazu Wasser nach Bedarf und eine kleine Dose Kokosmilch.
Nach circa 6-7 Minuten Kochen wird die Suppe im Mixbecher fein homogenisiert und dann fertig abgeschmeckt.
Die tiefgekühlten Biogarnelen werden in eine Pfanne mit etwas erhitzter Butter-Öl-Mischung gegeben, mit Zitrone, Salz, Pfeffer und Curry gewürzt, gebraten und
in die fertige Suppe gegeben.
Dazu kommen dann noch ein paar Gänseblümchenblüten und frische Korianderblätter.
Dazu gibt es ein Stück frischgebackenes Salbei-Schafkäsbrot.
Ich schneide Zwiebel, Knoblauch, 1 Kartoffel und 1 Karotte in grobe Stücke und gebe sie in den Suppentopf, dazu ein Stück Ingwer, Kurkuma, vorsichtig Kreuzkümmel, 1/2 Chili, ein paar Körner Koriander und Fenchelsamen, eine ordentliche Prise Curry, Salz und Pfeffer. An Kräutern gibt es: Oregano, Salbei, Mandarinensalbei, Eberraute, Thymian, Zitronenthymian, Quendel, Rosmarin, Bohnenkraut........alles kommt grob geschnitten in den Topf, dazu Wasser nach Bedarf und eine kleine Dose Kokosmilch.
Nach circa 6-7 Minuten Kochen wird die Suppe im Mixbecher fein homogenisiert und dann fertig abgeschmeckt.
Die tiefgekühlten Biogarnelen werden in eine Pfanne mit etwas erhitzter Butter-Öl-Mischung gegeben, mit Zitrone, Salz, Pfeffer und Curry gewürzt, gebraten und
in die fertige Suppe gegeben.
Dazu kommen dann noch ein paar Gänseblümchenblüten und frische Korianderblätter.
Dazu gibt es ein Stück frischgebackenes Salbei-Schafkäsbrot.
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