Ich bin der Meinung, dass rohe Eier im Essen nichts verloren haben. Man sieht dem Ei nicht an, ob es Salmonellen enthält oder nicht. Das Risiko ist nicht gross, aber es kommen immer wieder sehr unangenehme Erkrankungen auf dieser Basis vor und ich finde es eigentlich verantwortungslos, wenn von Köchen Gerichte mit rohen Eiern serviert werden. Mit ein bisschen Fantasie kann man die rohen Eier in allen Gerichten vermeiden und trotzdem köstliche Ergebnisse erzielen.
Für Schokomousse für mehrere Personen lasse ich 400 g Bitter- oder Kochschokolade in einem kleinen hohen Topf schmelzen, füge 350 ml Wasser dazu und erwärme die Mischung unter ständigen Rühren mit einem Holzspatel bis das Wasser mit der Schokolade zu einer cremigen Masse verbunden ist.
Ich lasse die Creme etwas abkühlen, stelle den Topf in ein kaltes Wasserbad mit Eiswürfeln und schlage mit dem Schlagaufsatz des Mixstabes über mehrere Minuten, zwischendurch pausiere ich und lasse die Creme jeweils ein paar Minuten ruhen-
schließlich hat man eine schöne lockere Mousse.
Ich würze mit Kardamom, Vanillezucker, Zimt und Nelkenpulver, vermische alles vorsichtig mit 1/4 l geschlagenem Obers braunen Zucker nach Bedarf uns lasse die
fertige Schokomousse einige Stunden im Kühlschrank rasten.
Pur oder mit Beeren, Früchten, Nüssen wunderbar.............
Sonntag, 10. Januar 2016
Samstag, 9. Januar 2016
Müsli
Eine bunte Mischung mit allem, was sich gerade in der Küche findet:
Ich mische Haferflocken, Cornflakes, Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesamkörner, Rosinen u. ä. in einer Schüssel mit Zimt, getrocknete geriebene Orangenschale und Kardamom.
In einer Pfanne zerlasse ich etwas Butter, füge etwas Öl, braunen Zucker und Wipferlsirup dazu und erhitze die Mischung unter Rühren bis sie blubbert, dann kommt noch der Saft 1/2 Zitrone hinein.
Die heiße Masse gieße ich über die Müslimischung, verrühre mit einem Löffel und
breite alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
Bei 170 ° dauert es ca. 10 -12 Minuten bis das Müsli leicht gebräunt ist.
Nach dem Backen und Auskühlen zerbrösle ich es mit den Händen.
Zum Knabbern, ins Joghurt, auf Nachspeisen........
Freitag, 23. Oktober 2015
Putenrollen mit Grünkohlfülle
Fülle: Mein Grünkohl im Garten wuchert seit Jahren, man kann ihn auch im Winter abernten, er schmeckt dann sogar besser, weil durch Fotosynthese weiterhin Traubenzucker gebildet wird, die Kälte aber unter anderem das Enzym Phosphofructokinase blockiert und so der Zuckerabbau verlangsamt wird und folglich der Zuckergehalt im Grünkohl ansteigt.
Einige Grünkohlblätter werden mit Cashewbruch, Knoblauch, einem kleinen Stück
Chilischote, etwas Zitronenschale, Olivenöl, einem Stück Parmesan, Pfeffer und
Salz mit dem Stabmixer zu einem Pesto verarbeitet.
Putenschnitzel bestreiche ich dick mit dieser Fülle, rolle sie locker zusammen mit Hilfe eines Zahnstochers und brate sie in einer Pfanne mit etwas Rapsöl scharf rundherum an.
Dann gieße ich mit einer Dose Tomaten arrabiata auf, gebe ein paar Kapern und kleingeschnittene Oliven und eine kleingeschnittenen Paprika dazu und lasse sie langsam bei niedriger Hitze ca. 1/2 bis 3/4 Stunde schmoren.
Dazu gab´s Quinoa, frisch geerntete Kartoffeln aus dem St. Lorenzer Garten und Kürbis süßsauer.
Einige Grünkohlblätter werden mit Cashewbruch, Knoblauch, einem kleinen Stück
Chilischote, etwas Zitronenschale, Olivenöl, einem Stück Parmesan, Pfeffer und
Salz mit dem Stabmixer zu einem Pesto verarbeitet.
Putenschnitzel bestreiche ich dick mit dieser Fülle, rolle sie locker zusammen mit Hilfe eines Zahnstochers und brate sie in einer Pfanne mit etwas Rapsöl scharf rundherum an.
Dann gieße ich mit einer Dose Tomaten arrabiata auf, gebe ein paar Kapern und kleingeschnittene Oliven und eine kleingeschnittenen Paprika dazu und lasse sie langsam bei niedriger Hitze ca. 1/2 bis 3/4 Stunde schmoren.
Dazu gab´s Quinoa, frisch geerntete Kartoffeln aus dem St. Lorenzer Garten und Kürbis süßsauer.
Apfelstrudel
Teig: 1/2 kg glattes Weizenmehl, ca. 1/4 l Wasser, 1 El Öl (Raps, Sonnenblumen etc.)
verknete ich im Kenwood und lasse dann den Teig mindestens 1/2 Stunde im Kühlschrank rasten.
Fülle: ca. 1 kg Äpfel (am besten sind die Äpfel aus Hildes Garten) zerkleinert Stephan - ungeschält- mit dem Apfelteiler (dieser macht im Gegensatz zu den meisten, die nur in 8 Stücke teilen, 12 Stücke- das passt für meinen Apfelstrudel- ich zerkleinere sie nicht weiter) und vermischt sie gleich mit dem Saft von 2-3 Zitronen.
Ich zerlasse inzwischen ein Stück Butter- ca 3 - 4 dag, gebe dazu Semmelbrösel (in etwa eine Kaffeetasse) , lasse sie vorsichtig anbräunen und gebe sie zu den Äpfeln. Dazu mische ich eine kleine Handvoll Rosinen, einige Walnüsse oder Mandelstifte, Zucker- nicht zu viel, Kardamon und Zimt.
Den Teig teile ich in 2 Teile und walke ihn zuerst zwischen 2 Backpapierböden aus und ziehe ihn dann -teils über dem Handrücken und teils auf der Unterlage- dünn aus (nach alten Anleitungen soll man einen Liebesbrief durch den ausgezogenen Teig lesen können). Dann verteile ich die Hälfte der Fülle über die mir zugewandte Teigseite, schlage die Enden rechts und links ein und rolle mit Hilfe des Backpapiers den Strudel zusammen und verfrachte ihn aufs Blech.
Das gleiche mit der 2. Teig- und Füllenhälfte.
Ein paar Butterflöckchen darüber verteilt und ab ins Backrohr bei 160° 35-45 Minuten.
Der herrliche Geruch verteilt sich dann schön langsam durchs ganze Haus und bald
gibt es warmen Apfelstrudel mit ein bisschen Schlag zum Kaffee.
In Norwegen habe ich in den 5 Tagen, die wir bei Vigdis, ihrem Mann Edgar und den 3 kleinen Töchtern verbracht haben, 6 Apfelstrudel gebacken, die umgehend mit Vanilleeis verzehrt wurden.
verknete ich im Kenwood und lasse dann den Teig mindestens 1/2 Stunde im Kühlschrank rasten.
Fülle: ca. 1 kg Äpfel (am besten sind die Äpfel aus Hildes Garten) zerkleinert Stephan - ungeschält- mit dem Apfelteiler (dieser macht im Gegensatz zu den meisten, die nur in 8 Stücke teilen, 12 Stücke- das passt für meinen Apfelstrudel- ich zerkleinere sie nicht weiter) und vermischt sie gleich mit dem Saft von 2-3 Zitronen.
Ich zerlasse inzwischen ein Stück Butter- ca 3 - 4 dag, gebe dazu Semmelbrösel (in etwa eine Kaffeetasse) , lasse sie vorsichtig anbräunen und gebe sie zu den Äpfeln. Dazu mische ich eine kleine Handvoll Rosinen, einige Walnüsse oder Mandelstifte, Zucker- nicht zu viel, Kardamon und Zimt.
Den Teig teile ich in 2 Teile und walke ihn zuerst zwischen 2 Backpapierböden aus und ziehe ihn dann -teils über dem Handrücken und teils auf der Unterlage- dünn aus (nach alten Anleitungen soll man einen Liebesbrief durch den ausgezogenen Teig lesen können). Dann verteile ich die Hälfte der Fülle über die mir zugewandte Teigseite, schlage die Enden rechts und links ein und rolle mit Hilfe des Backpapiers den Strudel zusammen und verfrachte ihn aufs Blech.
Das gleiche mit der 2. Teig- und Füllenhälfte.
Ein paar Butterflöckchen darüber verteilt und ab ins Backrohr bei 160° 35-45 Minuten.
Der herrliche Geruch verteilt sich dann schön langsam durchs ganze Haus und bald
gibt es warmen Apfelstrudel mit ein bisschen Schlag zum Kaffee.
In Norwegen habe ich in den 5 Tagen, die wir bei Vigdis, ihrem Mann Edgar und den 3 kleinen Töchtern verbracht haben, 6 Apfelstrudel gebacken, die umgehend mit Vanilleeis verzehrt wurden.
Freitag, 9. Oktober 2015
Kaktusfeigen-Beeren-Hirsedessert
In Cinque terre habe ich nicht wiederstehen können und Kaktusfeigen geerntet, sehr vorsichtig, trotzdem waren die Stacheln überall. Entstachelt habe ich sie durch bürsten mit einer gestielten Bürste unter fließendem Wasser, daraufhin ließen sie sich einigermaßen gut schälen- die Hände waren sowieso schon voller Stacheln.
Ich kochte die geschälten, grob geschnittenen Früchte mit etwas Wasser kurz auf und passierte sie mit der flotten Lotte (die in unserer schönen Ferienwohnung in Corniglia mit dem fantastischsten Meerblick erstaunlicherweise zu finden war).
Die passierten Früchte kochte ich mit etwas Zucker 20 Minuten ein und füllte den erkalteten Sirup in eine Flasche zum Mitnehmen nach Österreich.
Ich spülte eine Kaffeetasse Hirse mit heißem Wasser ab, gab eine Tasse meines Cinque-terre-kaktusfeigensirups dazu und eine Tasse Milch und kochte den Brei bei niedriger Temperatur ca. 20 Minuten unter häufigem Umrühren, ließ dann noch eine Viertelstunde nachquellen, süßte noch etwas mit Honig nach, gab je eine Prise Zimt, Kardamon und Vanille dazu und mischte einige meiner tiefgekühlten Stachelbeeren und frische Brombeeren darunter.
Zum Schluß röstete ich noch Zedernüsse ohne Fett an und vermischte sie mit dem Brei.
Lauwarm oder kalt ein herrlicher Nachtisch.
Ich kochte die geschälten, grob geschnittenen Früchte mit etwas Wasser kurz auf und passierte sie mit der flotten Lotte (die in unserer schönen Ferienwohnung in Corniglia mit dem fantastischsten Meerblick erstaunlicherweise zu finden war).
Die passierten Früchte kochte ich mit etwas Zucker 20 Minuten ein und füllte den erkalteten Sirup in eine Flasche zum Mitnehmen nach Österreich.
Ich spülte eine Kaffeetasse Hirse mit heißem Wasser ab, gab eine Tasse meines Cinque-terre-kaktusfeigensirups dazu und eine Tasse Milch und kochte den Brei bei niedriger Temperatur ca. 20 Minuten unter häufigem Umrühren, ließ dann noch eine Viertelstunde nachquellen, süßte noch etwas mit Honig nach, gab je eine Prise Zimt, Kardamon und Vanille dazu und mischte einige meiner tiefgekühlten Stachelbeeren und frische Brombeeren darunter.
Zum Schluß röstete ich noch Zedernüsse ohne Fett an und vermischte sie mit dem Brei.
Lauwarm oder kalt ein herrlicher Nachtisch.
Mittwoch, 23. September 2015
Clafoutis-Feigennachtisch
Clafoutis werden aus dickem Palatschinkenteig gemacht und mit verschiedensten Früchten belegt. Feigen eignen sich sehr gut:
Teig: 125 g Mehl, 40 g brauner Zucker, 3 Eier, 200 ml Milch, 100 g Frischkäs
das verrühre ich gut mit dem Mixstab und lasse den Teig 1/4 Stunde ziehen.
Dann gieße ich ihn in eine befettete flache Auflaufform und belege ihn mit halbierten
Feigen und geschnittenen Bananen.
Nach ca. 30- 40 Minuten bei 180 ° Umluft sind die Clafoutis fertig zum Essen.
Falls was übrigbleibt- auch kalt schmecken sie sehr gut.
Teig: 125 g Mehl, 40 g brauner Zucker, 3 Eier, 200 ml Milch, 100 g Frischkäs
das verrühre ich gut mit dem Mixstab und lasse den Teig 1/4 Stunde ziehen.
Dann gieße ich ihn in eine befettete flache Auflaufform und belege ihn mit halbierten
Feigen und geschnittenen Bananen.
Nach ca. 30- 40 Minuten bei 180 ° Umluft sind die Clafoutis fertig zum Essen.
Falls was übrigbleibt- auch kalt schmecken sie sehr gut.
Dienstag, 8. September 2015
Kürbisantipasti
Ein Teil des neuen großen Moschuskürbis am Zaun zu den Kabiceks mit 12 kg wird zu Antipasti verarbeitet:
Ca. 5 EL Zucker karamellisiere ich in der Pfanne mit 1 El Olivenöl, gebe ca. 1/2 kg oder auch mehr mundgerecht geschnittene Kürbiswürfel dazu, ebenso grob geschnittenen (Balkon-) Paprika, Radieschenschoten (die nicht geernteten Radieschen im Garten machen zarte Samenschoten mit Radieschengeschmack), Chili, grob geschnittenen Porree, Pfefferkörner, Senfkörner, 1 Stück Sternanis, Zitronenzesten und Salz, dünste mit etwas Weisswein oder Tee- nicht zu lang, der Kürbis soll bißfest sein, zwischendurch kommt noch Apfelessig und Hollersirup nach Bedarf dazu und ganz zum Schluß etwas Olivenöl.
Einige Stunden durchziehen lassen.
Zum Essen gebe ich noch Tomatenstücke, gewürfelten Feta und frisches Basilikum oder andere Kräuter dazu und ein paar geröstete Zedernüsse- mit frischem Weißbrot genießen!
Einige Stunden durchziehen lassen.
Zum Essen gebe ich noch Tomatenstücke, gewürfelten Feta und frisches Basilikum oder andere Kräuter dazu und ein paar geröstete Zedernüsse- mit frischem Weißbrot genießen!
Varianten: Stachelbeeren, Kardamonkapseln, Koriander, Datteln, Knoblauchzehen, Orangenschalen, Walnüsse....
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