Donnerstag, 5. Januar 2017

gekochte Kartoffel mit Avocadocreme und roter Mojosoße


Gekochte Kartoffel sind immer ein herrliches Essen.

rote Mojosoße passt sehr gut dazu.

Heute habe ich noch eine weiche Avocado, ich schäle sie, gebe sie in den Mixbecher, dazu 2 Zehen Knoblauch, Chili, Pfeffer, Salz, etwas Zitrone und 1 Packung Frischkäse und mixe alles mit dem Stabmixer schön cremig.

Dann schneide ich noch einige von Kathis herrlichen eingelegten Tomaten in kleine Stücke und mische sie gemeinsam mit ein paar Kapern unter-   mmmmh !

Kürbis-rote Rüben-Bohnensalat


Für den vielen Kürbis aus meinem Garten muss ich mir immer wieder neue Rezepte einfallen lassen, dass es nicht langweilig wird.

Die im Herbst geernteten getrockneten Käferbohnen habe ich am Vorabend eingeweicht und heute mit etwas Natron und gemischten Kräutern aus dem Garten, ein bisschen Chilischote und Ingwer bissfest gekocht. 

Den Butternusskürbis schneide ich - samt Schale- in ca 2 - 3 cm große Würfel und dünste ihn in der Mikrowelle weich. 

1große rote Rübe koche ich, schäle sie und schneide sie in dicke Scheiben. 

Diese drei Gemüse vermische ich, gebe noch 1 geschnittene Zwiebel darüber, etwas Löwenzahnsirup, Salz, Pfeffer, Zitronensaft, eine bisschen Kren, einen Spritzer Essig und 
etwas Leinöl dazu.
Zum Abschluss schneide ich noch Blauschimmelkäse in kleine Stücke und mische es unter den lauwarmen Salat.

Dazu frisches Weißbrot- ergibt eine komplette Mahlzeit.

Kürbistorte

Ich habe noch immer sehr viel Butternut-Kürbis von der herbstlichen Ernte.

Heute gibt es Kürbistorte:

Ich mache einen Mürbteig aus 300 dag Dinkelmehl, 200 dag weicher Butter, 80 dag Zucker, 1 Ei, ziemlich viel trockene Orangenschale und einer Messerspitze Backpulver (von gründlich gereinigten Bio-Orangen natürlich). Der Teig darf ein bisschen rasten, dann belege ich den Boden einer Kuchenform mit einer ca. 1 cm dicken Schicht und backe den Teig bei 180 ° 1/4 Stunde vor.

Für die Füllung dünste ich eine angemessene Menge Kürbis kurz in der Mikrowelle, zerkleinere ihn mit dem Mixstab, mixe 1/4 kg Magertopfen dazu, Kardamom und Zimt.
Ich habe noch 1/2 l Apfelsaft im Kühlschrank, den erhitze ich und rühre 4 - 5 Esslöffel in etwas Milch angerührtem Maizena ein, lasse einmal kurz aufkochen, es wird eine dickliche Masse, die ich mit dem Kürbisbrei vermische. Jetzt noch Zucker nach Bedarf-
nicht zuviel. Und zuletzt 4-5 Eier druntergemixt.

Den Brei schütte ich auf den vorgebackenen Tortenboden und backe den Kuchen  bei
180 ° 45- 60 Minuten.

Zum Abschluss kommen noch trocken geröstete Pistazien drüber.

Ein paar Stunden rasten lassen tut dem Kuchen gut.

Wir haben dazu Stachelbeeren mit Joghurt und Honig gegessen.

Mittwoch, 16. November 2016

Fenchelrohkost

Im Garten finde ich noch 3 Fenchelknollen, trotz erstem Frost in gutem Zustand.

Ich schneide den Fenchel in Streifen, dazu mische ich noch je 1 Apfel und 2 Karotten (beides kleingeschnitten), grob zerkleinerte Haselnüsse und fein geschnittenes Fenchelgrün.
Marinade: Apfelessig, Zitronensaft, Wipferlsirup, Salz, Pfeffer, Leinöl

Einige Zeit ziehen lassen!

Freitag, 4. November 2016

Kiwidessert

Unsere Minikiwilaube bringt unendlich viele Kiwis zustande, stachelbeergroß oder größer, mit Haut zu verzehren, süß und gut, reifen erst Ende Oktober oder Anfang November, sehr viel Erntearbeit, aber sehr lohnend, zumal sich die Kiwis sehr gut einfrieren lassen und so den ganzen Winter jederzeit hervorzuholen sind.

Für diesen Nachtisch bereite ich einen Vanillepudding- mit Magermilch und natürlich Biopuddingpulver, das heißt, dass der Vanillepudding dann statt gelb eine unansehnliche mattweiße Farbe hat.

Für einen halben Liter Pudding püriere ich ungefähr die gleiche Menge oder beliebig mehr  der frisch gepflückten oder auch eingefrorenen Kiwis (nach dem Auftauen) mit dem Stabmixer und vermische die grüne Masse mit dem inzwischen ganz ausgekühlten Pudding (wichtig, dass er wirklich kalt ist, die Kiwimasse bekommt durch Wärmeeinwirkung eine unansehnliche graubraune Farbe und auch der Geschmack leidet).

Ich zerkleinere eine Handvoll Mandeln (kalifornische sind am süßesten) grob mit dem Mörser, röste sie ohne Fett in der Pfanne und mische sie nach dem Auskühlen darunter.

Den fertigen Pudding verteile ich in Schüssel oder Gläser und gebe je nach Süß-bedarf mehr oder weniger Wipferlsirup, den ich im Mai gemacht habe darüber.


Samstag, 29. Oktober 2016

Kakaokuchen nach Mitzi Eder, St. Ägyd

Mitzi ist die große Lebkuchenbäckerin und auch das Kakaokuchenrezept von ihr ist sehr gut und einfach:

Ich rühre 4 ganze Eier mit 40 dag Zucker (Original 50 dag - ist mir aber zu süß) mit der Küchenmaschine schaumig, dazu kommen 1 Packerl Vanillezucker, 1 Kaffeeschale Öl und  3 etwas gehäufte Esslöffel Kakaopulver. (Ich gebe auch gern Kardamom und/oder Zimt dazu).
Dann wird noch 1/2 kg Mehl und 1 Packerl Backpulver mit ca. 1 Schale Milch dazugerührt und 1 Schale geriebene Nüsse (da kann man variieren : Haselnüsse, Mandeln,
Walnüsse- alles gut).

Diese Menge reicht für eine Kastenform.
Backzeit ca. 40 Minuten bei 180°

Ich mache oft auch die doppelte Menge und backe auf dem tiefen Blech, dann bleibt eventuell auch noch etwas zum Einfrieren.

Kürbissuppe


Heuer habe ich 7-8 Butternusskürbisse geerntet, die an den 5-6 Meter langen Ranken am Zaun hingen und 2 kleine Hokkaidos.
Wir haben sozusagen "Kürbisdiät" in den verschiedensten Variationen.

Kürbissuppe ist nicht sehr aufwendig:
Den Butternusskürbis verwende ich mit Schale und schneide grobe Würfel, auch das weiche fädrige Fleisch, das die Kerne umhüllt kommt in die Suppe und auch ein paar weiche Kerne, die restlichen röste ich ohne Fett in einer Pfanne. 

Zuerst dünste ich eine geschnittene Zwiebel in etwas Rapsöl an, gebe dann die Kürbiswürfel dazu, 2-3 Knoblauchzehen, ein Stück Ingwer, Curry, 1 Minichili, Quendel von der Kräuterspirale, Lorbeerblätter,  Salz und Pfeffer , eine Prise Zucker, eventuell etwas Gemüsebrühenpulver und gieße heißes Wasser oder auch Tee dazu- koche alles bis die Kürbisstücke weich werden- aber nicht gatschig-und püriere die Suppe im Mixbecher. 
Dann lasse ich sie noch ein bisschen ziehen, verdünne eventuell mit Wasser oder gebe etwas Magermilch dazu.
Rahm verwende ich für Kürbissuppe nicht, ich finde, er zerstört den Eigengeschmack des 
Kürbis, der sowieso sehr dezent ist.

Die Suppe serviere ich mit etwas Kürbiskernöl und Kürbiskernen.